Forschung
Immersive Medien wie Virtual Reality etablieren sich derzeit in verschiedenen Bereichen der Gesellschaft gleichzeitig. Das spielerische Erleben von Inhalten stellt dabei nicht nur für die Gaming-Industrie Chance und Herausforderung gleichermaßen dar.
Auf vielen Feldern wird derzeit mit innovativen Anwendungen experimentiert: Der Journalismus tut es, die strategische Kommunikation in Profit- und Nonprofit-Organisationen ebenso wie die Fitness- und Gesundheitsbranche.
Immerse! systematisiert daher Trends in diesen unterschiedlichen Bereichen und modelliert durch interdisziplinäre und anwendungsorientierte Forschung zukünftige Entwicklungen in der Produktion und Rezeption.
Journalismus
Das Aufkommen und die Weiterentwicklung immersiver Medien eröffnen journalistischen Organisationen neue Möglichkeiten der Content-Produktion. Das Publikum kann so die Darstellung von Ereignissen vergleichsweise unmittelbar erleben. Immerse! untersucht die Integration technischer Innovationen im Journalismus und analysiert systematisch gegenwärtige Formen des Storytellings, die Integration neuer Elemente, wie etwa Gamification, und modelliert daraus zukünftige Einsatzszenarien und Formen virtuellen Erzählens in journalistischen Organisationen. Dabei steht auch im Fokus, wie in diesem Kontext crossmedial gearbeitet wird, wie Inhalte transmedial ausgespielt werden und ob Redaktionen ein systematisches Innovationsmanagement betreiben. Neben redaktionellen Fragen wird immersiver Journalismus auch aus ökonomischer Perspektive betrachtet. Für die Etablierung tragfähiger Geschäftsmodelle ist auch die Publikumsperspektive relevant. Hieraus resultiert die Frage, wie die Weiterentwicklung des multimedialen Storytellings die Rezeption journalistischer Produkte beeinflusst. Daher wird ebenfalls untersucht, wie neue Darstellungsformen wahrgenommen werden und wie sich Emotionalisierung und Empathie auf die Informationsvermittlung auswirken.