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Digitale Langformen im Journalismus und Corporate Publishing

Das Forschungsprojekt widmet sich zentralen Innovationsfeldern digitaler Kommunikation als Bestandteil des Journalismus und moderner Kommunikationsstrategien im Corporate Publishing: Scrollytelling, Webdokumentationen und selektive Multimediastorys. Dabei wurde untersucht, wie digitale Langformen in Deutschland rezipiert, produziert und gestaltet werden. Die Publikation bezieht sowohl die Erwartungen der (potenziellen) Nutzerinnen und Nutzer als auch deren Umgang mit den relativ komplexen Darstellungsformen ein. Auf der anderen Seite wurden die Motive der Kommunikatorinnen und Kommunikatoren und deren Kenntnisstand über die Erwartungen der Nutzerinnen und Nutzer untersucht. Ebenso von Interesse waren die bestehenden Kompetenzen und Ressourcen zur Erstellung derartiger Inhalte sowie ein Vergleich zwischen Journalismus und Corporate Publishing. Durchgeführt wurden zur Beantwortung der Forschungsfrage quantitative Befragungen von Rezipienten wie auch von verantwortlichen Kommunikatoren, qualitative Rezeptionsbeobachtungen in Kombination mit Leitfadeninterviews sowie eine quantitative Inhaltsanalyse digitaler Langformen im Journalismus und Corporate Publishing. Die Untersuchung legt dar, dass das Publikum dezidierte Präferenzen bei der Beschaffenheit digitaler Langformen hat und die zielgruppengerechte Aufbereitung entsprechend den Erfolg beeinflusst. Doch die Untersuchung ergab auch, dass unterschiedliche Ressourcen und Kompetenzen – insbesondere im Vergleich zwischen Journalismus und Corporate Publishing – anzutreffen sind.

– Godulla, A., & Wolf, C. (2017) | Digitale Langformen im Journalismus und Corporate Publishing. Springer Fachmedien Wiesbaden.